Ein Klima für den Umweltschutz! Handfeste Impulse für Unternehmen

TAB The Alternative Board Blog

Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen, beschert Unternehmen nicht nur ein gutes Image, sondern auch Wettbewerbsvorteile. Vorausgesetzt, das Engagement ist authentisch. Doch wie wirtschaftet man tatsächlich umweltbewusst? Was gibt es zu tun jenseits von Mülltrennung und Energiesparlampen? Vieles! Hier kommen einfach umsetzbare und frische grüne Impulse.  

Gemeinsam auf grüner Wellenlänge 

Die Website so mancher Unternehmen erstrahlt in makellos grünem Licht. Doch hell erleuchtet sind am Wochenende auch deren menschenleere Büros. Ökologisches Engagement lässt sich schnell verkünden. Verordnen kann man es nicht. Hier führen viele kleine Schritte zum Erfolg. So sind ökologische Aspekte auf der Agenda des wöchentlichen Teammeetings richtig aufgehoben. Auch sollten Projekte in allen Phasen aus ökologischer Perspektive bewertet werden. Und ganz sicher findet sich in jedem Unternehmen ein motivierter Umweltbeauftragter, der grüne Belange stets ins kollektive Bewusstsein rückt.  

Die richtigen Partner wählen 

Mit der Wahl falscher Zulieferer und Partner erhält Umweltengagement schnell erste Kratzer. Erfreulicherweise bieten zahlreiche Unternehmen nach Öko-Norm zertifizierte Dienstleistungen an. So sorgen beispielsweise Reinigungsfirmen mit ökologisch abbaubaren Putzmitteln für Glanz und Sauberkeit. Und bei einer Druckerei mit Umweltzeichen ist die Produktion Ihrer neuen Imagebroschüre in nachhaltigen Händen. Ein erheblicher Anteil der weltweit verursachten Treibhausgase geht auf das Konto der Logistikindustrie. Mit verschiedenen Anbietern lassen sich Sendungen jedoch klimafreundlich auf den Weg bringen. 

Bye bye, Stand-by: 4 einfache Tipps für weniger Energieverbrauch
  1. Dass Computer, Drucker und Co. im Stand-by-Modus (un)heimlich Strom verbrauchen, wissen wir längst. Selbst Ladegeräte, die in der Steckdose nahezu aufbewahrt werden, nehmen abseits ihrer Benutzung elektrischen Strom auf. Fünf bis zehn Prozent des Jahresverbrauches schlagen hier schon mal zu Buche. Der bewährte Handgriff zum Ausschalter ist ein ebenso guter Tipp wie der Einsatz abschaltbarer Steckdosenleisten. 
  2. Dauerbrenner im besten Sinne: Toiletten und Gemeinschaftsküchen werden gern rund um die Uhr beleuchtet. Bewegungsmelder erweisen hier sparsame Dienste.
  3. Die Antwort auf die Frage nach dem Stromanbieter ist möglicherweise Grund genug für eine gute Tat und den Wechsel zu einem „grünen Anbieter“. 
  4. Viel besprochen und doch immer wieder vernachlässigt: das Stoßlüften und Drosseln der Heizung an Wochenenden und freien Tagen. 
Hoch mit dem grünen Daumen!

Mit den Büropflanzen auf der Fensterbank wird man zwar nicht zum Klimaretter, jedoch sorgt die kleine grüne Lunge unbestritten für ein angenehmeres Raumklima. Auch das ist ein kleiner Schritt zum Ausgleich der eigenen CO2-Bilanz.

Grünes Licht für Meetings und Veranstaltungen

Selbst kleine Veranstaltungen hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck. Hier lässt sich der Umwelt beim nächsten externen Workshop oder Businessmeeting ein klares Zeichen setzen. Das Seminarhotel mit entsprechendem Öko-Zertifikat oder die Wahl des regionalen Caterers, der Plastikabfälle vermeidet, zeugen ebenso von Verantwortung wie die Fahrgemeinschaften bei der An- und Abreise. Der Trend zu Green Meetings und –Events ist längst kein neuer mehr. Was sich bei kleinen und großen Veranstaltungen besser machen lässt, erfährt man unter anderem hier

Grüne Karte für Auto und Flugzeug

Da lässt sich nichts schönreden: Fliegen, Autofahren und ein gesundes Klima vertragen sich nicht. Das Umsteigen auf die Bahn, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad führt zu Pluspunkten in der unternehmerischen Umweltbilanz. Egal wohin Wege von nun an führen – auf jeden Fall in eine klimafreundliche Richtung.

Investieren mit grünem Gewissen

Wer beneidenswert grüne Zahlen schreibt, kann mit seiner Rendite die Welt weiterhin ein bisschen besser machen. Anlagekonzepte und Finanzprodukte, die gezielt einen ökologischen Mehrwert anstreben, unterliegen einem Aufwärtstrend und erfreuen sich einer großen Nachfrage.   

Müll ist “Old School”

Die Kapsel-Kaffeemaschine in der Gemeinschaftsküche zeugt nicht von Herzblut beim umweltbewussten Engagement. Die Investition in ein Gerät mit Mahlwerk für frische Bohnen hat sich schnell amortisiert. Und welches Team greift nicht bereitwillig in die wöchentlich gelieferte Obstkiste aus der Region? Möglicherweise ist auch der leistbare Businesslunch vom Lieferservice um die Ecke eine gesunde, abfallarme Alternative zu Pommes und Co. 

Veränderung beginnt immer im Kopf. Nachhaltigkeit ist die Macht der kleinen Schritte. Das bedeutet auch, Gewohnheiten und Abläufe immer wieder auf den Prüfstand zu stellen sowie den Blick über den Tellerrand eigener Herangehensweisen zu richten. Beim Austausch in den TAB-Unternehmerboards inspirieren kollektive nachhaltige Erfolgsrezepte regelmäßig zu neuen unternehmerischen Wegen auf vielen Gebieten. Ökologische Verantwortung ist stets der Rede wert und verlässliche Keimzelle für ein gesundes unternehmerisches Klima.