Mit diesen 5 Punkten schaffen Sie die richtigen Voraussetzungen für Veränderung & Innovation in Ihrem Unternehmen

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Die weltweite Pandemie, der Krieg in Europa und seine Auswirkungen haben uns bewusst gemacht, dass die einzige Beständigkeit in der Wirtschaft (und im Leben) der Wandel ist. Es kommt allerdings darauf an, den Wandel bewusst zu fördern und zu unterstützen. Wie Sie das in Ihrer Firma bewerkstelligen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Veränderung bewusst fördern 

Eigentlich ist der Wandel, die Anpassung an geänderte Rahmenbedingungen, eine der herausragenden Eigenschaften des Menschen und der Wirtschaft. Allerdings wird der Wandel meist nicht bewusst und aktiv angegangen, sondern es passiert oft unbewusst und über längere Zeiträume. Gerne wird auch das Verhalten anderer nachgeahmt, anstatt selbst seinen eigenen, maßgeschneiderten Weg zu gehen. Des Weiteren stehen einige Unternehmer:innen und CEOs dem Wandel offener gegenüber als andere. 

Unabhängig davon, wie sehr Sie den Wandel akzeptieren oder ablehnen, ist klar: Unternehmen müssen sich an geänderte oder sich ändernde Rahmenbedingungen anpassen und ihre Abläufe, Prozesse, Marktzugänge, etc. adaptieren, also wandeln – oder sie werden weniger erfolgreich sein oder gar untergehen. 

Natürlich muss nicht jeder Wandel dramatisch sein und sich so wie aktuell lautstark – durch erodierende Lieferketten, durch die Decke gehende Energiepreise, etc. – bemerkbar machen. In weniger turbulenten Zeiten oder in von den Krisen weniger betroffenen Branchen meint man dann, dass es wohl so weitergehen wird, wie bisher. Aber Achtung. „Stillstand bedeutet Rückschritt“, wie es Rudolf von Bennigsen-Foerder so treffend formuliert hat. 

Und so ist es wichtig, wachsam zu sein und den Wandel bewusst zu fördern und zu unterstützen. Wie Sie das bewerkstelligen können? Anbei ein paar Gedanken dazu in 5 Punkten zusammengefasst:

1. Legen Sie sich einen Plan fest und setzen Sie ihn schrittweise um

Wenn Sie einen Plan haben, dann haben Sie Ihre Gedanken, Ihre Ziele oder Visionen verschriftlicht und entsprechende Maßnahmen und Vorhaben geplant. Das heißt nicht, dass alles so kommen wird. Aber Sie haben einen Plan und erkennen Abweichungen und können bewusst entscheiden, ob sie den Weg weitergehen wollen. 

Wenn Sie Veränderung planen, ergibt es wenig Sinn, eine „komplette Neugestaltung“ auf einmal vorzunehmen. Ein schrittweises Vorgehen führt zu besseren Ergebnissen, da 

(a) schrittweise Veränderungen von allen Beteiligten als vorteilhafter angesehen werden und 

(b) ein schrittweises Vorgehen die Möglichkeit bietet, die Auswirkungen des Veränderungsprozesses zu bewerten, eventuell aufkommende Schwierigkeiten zu lösen oder den Plan anzupassen.

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2. Bereiten Sie sich auf Misserfolge vor und seien Sie bereit, diese in Kauf zu nehmen

Nicht alle Veränderungen werden von Erfolg gekrönt sein. Das heißt aber nicht, dass die Bemühungen erfolglos sind. Die persönliche Einstellung, Risiken und Misserfolge als Möglichkeiten zu akzeptieren, bedeutet, dass Sie eher bereit sind, eine neue Produktoptimierung oder eine neue Marketingstrategie auszuprobieren und mit den sich daraus ergebenden Folgen umzugehen. Nichts zu tun, führt bekanntlich zu Rückschritt.

Und geht etwas schief oder hat nicht den gewünschten Effekt, überlegen Sie, was Sie noch entwickeln, anpassen oder verändern können und möchten. 

Erfolg besteht nicht darin, etwas unter Beweis zu stellen, sondern etwas zu lernen. Etwas besser zu schaffen als zuvor, etwas Neues zu verstehen. 

3. Starten Sie die Veränderung, indem Sie sich selbst ändern

Als Geschäftsinhaber und/oder CEO sind Sie wahrscheinlich sehr gut über Ihr eigenes Unternehmen und die Branche, in der Sie tätig sind, im Bilde.

Zudem sind Sie vermutlich erfolgreich in dem, was Sie tun, haben schon viel erreicht, schon einiges gesehen und können zufrieden sein! Und dennoch. Irgendwo gibt es noch dieses Gefühl: „Da geht noch mehr“ oder „Das ginge leichter“! Wie viel wissen Sie über sich selbst? 

Sich mit sich selbst beschäftigen, sich und seine Handlungen, die eigenen Potenziale und Glaubenssätze zu hinterfragen, hat wenig mit Selbstverliebtheit zu tun, sondern vielmehr mit der Erkenntnis, dass Selbstreflexion im Erwachsenenalter die einzige Möglichkeit ist, sich weiterzuentwickeln. Und Veränderung und Wandel beginnen bekanntlich bei einem selbst.

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4. Beschäftigen Sie sich mit der Zukunft, in dem Sie sich entbehrlich machen

Die aktuellen Entwicklungen erinnern uns daran, dass Vorausdenken mit Augenmaß für Unternehmer:innen und CEOs von entscheidender Bedeutung ist. 

Oft aber ist das operative Geschäft, der nächste Geschäftsabschluss oder … (füllen Sie bitte Ihre ganz persönlichen, unabdingbaren To-dos ein) dann doch wichtiger, als sich mit der Zukunft des Unternehmens und der besten Strategie dorthin zu beschäftigen. 

Um sich aus dem operativen Geschäft zu nehmen, arbeiten Sie daran, sich selbst entbehrlicher zu machen. Das ist nicht einfach und fällt vielen Unternehmer:innen extrem schwer. Dabei ist es so wichtig, sich Zeit zu nehmen, um konsequent und strategisch an der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens zu arbeiten.

Eine Option, bei diesem Vorhaben voranzukommen, ist der Beitritt zu einem Unternehmensbeirat wie der TAB-Unternehmerrunde. Einer der Hauptzwecke dieser Peer-Leadership-Gruppen besteht darin, Strategien für die Zukunft zu entwickeln, Pläne für Veränderung zu machen, das Unternehmenswachstum zu fördern und dabei andere Unternehmer als Sparringspartner zu nutzen.

5. Holen Sie die anderen mit ins Boot

Wenn Sie sich entschlossen haben, den Wandel in Ihrem Unternehmen einzuläuten, ist es oft so, dass Mitarbeiter:innen oder ganze Abteilungen sich gegen Veränderungen sträuben. Das hat mit Angst vor dem Ungewissen zu tun und damit, bekannte, eingefahrene Wege zu verlassen.

Damit der Wandel tatsächlich funktioniert, benötigen Sie allerdings die Akzeptanz und den Willen all Ihrer Mitarbeiter:innen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten Sie folgendes berücksichtigen:

  • Transparenz: Machen Sie transparent, welche Veränderungen anstehen und welche Auswirkungen sie auf das Unternehmen haben werden.
  • Seien Sie überzeugt: Seien Sie selbst von dem Weg, den Sie gehen wollen, vollkommen überzeugt. Nur so können Sie positiv und optimistisch kommunizieren und den Wandel herbeiführen.
  • Machen Sie es gemeinsam: Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter:innen am Wandel und lassen Sie deren Ideen und Know-how  einfließen.
  • Bleiben Sie im Kontakt: Noch viel mehr als sonst, ist es für Sie und Ihre Führungskräfte notwendig, mit den Mitarbeitern im Gespräch zu bleiben, Ängste rechtzeitig zu erkennen und eventuell notwendige Anpassungen des Plans durchzuführen.  
  • Leader und Vorbild sein: Für Sie und Ihre Führungskräfte gilt: Leben Sie das Rollenbild des Leaders, indem Sie den Wandel aktiv unterstützen und die Transformation aktiv begleiten und mit gutem Beispiel vorangehen, statt in die alte operative Rolle abzudriften. 

Berichten Sie regelmäßig über das Erreichen von Meilensteinen und agieren Sie als „oberster Motivator“. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Plan bei Bedarf auch anzupassen. So vermitteln Sie Ihren Mitarbeiter:innen, dass etwas weiter geht, dass die Hinweise Ihrer Mitarbeiter:innen berücksichtigt werden und dass der Wandel vom gesamten Unternehmen getragen wird.

Viel Erfolg bei Ihrem geplanten Wandel!

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