Sieben Stellschrauben für die große Effizienz der kleinen Unternehmen

  • Erfolgreicher Unternehmer
Christian Koehler Entrepreneur 500x500 1
Seine Geschäftspartner schätzen ihn als belastbaren, innovativen, detailversessenen Macher, der immer einen stimmigen Plan und außergewöhnliche Lösungen parat hat.

Managementliteratur, Blogs und Co. quellen über mit Ratschlägen zu Effizienz und Zeitmanagement. Und dennoch gehen viele Unternehmer*innen vor jedem prall gefüllten Tag erneut in die Knie. Insbesondere kleine Unternehmen stoßen rasch an ihre Leistungsgrenzen. Verantwortung und To-dos lassen sich hier eben nur auf wenige Schultern verteilen. Doch überall schlummern kleine Reserven für große Möglichkeiten. Hier kommen sieben Tipps für Schlagkraft an der vordersten Effizienzfront! 

1. To-dos am Vorabend in Stellung bringen

Die ersten Minuten eines Arbeitstages sind ein wertvolles Startkapital. Sie entscheiden darüber, ob man auf Hochtouren oder Sparflamme vor sich Liegendes anpacken wird. Wer morgens mit seiner Tagesplanung gedankliches Neuland betritt, kommt schwer in die Gänge. Warum also nicht abends Verbindlichkeit schaffen für das, was morgen ansteht? Der späte Vogel ist ein kluger Wegbereiter. Er übergibt den Staffelstab in Gestalt einer aktuellen To-do-Liste an den nächsten Morgen. Und in den lässt sich dann effizient und reibungslos starten: Ärmel hochkrempeln, Liste zücken, los geht‘s! 

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2. Unangenehmes zuerst erfüllen

Das Aufschieben. Ein weitverbreitetes Gebrechen und unternehmerischer Abgesang auf Produktivität. Körperliche Symptome sind ein schlechtes Gefühl im Bauch und Hinterkopf sowie bestenfalls mäßige Antriebskraft. Was oft mit einem harmlosen Einzelfall beginnt, baut sich rasch zu einer Lawine unerledigter Dinge auf. Da hilft nur die tägliche Flucht nach vorn: Die unangenehmste Aufgabe des Tages wird zuerst erledigt. Das beschert einen freien Kopf und ein gutes Gefühl. Und nun lässt sich bereitwillig nach allem greifen, was ansteht. Bestenfalls festgehalten auf der am Vorabend erstellten To-do-Liste.

3. Zeitfresser ausschalten

Was ist der verlässlichste Produktivitätskiller am Arbeitsplatz? Richtig, die Surferitis. Ein Milieuschaden, der ein Unternehmen schlimmstenfalls Stunden (ja, wirklich!) täglicher Zeit kostet. Wer sich unermüdlich von nebensächlichen Nachrichten aus seiner Konzentration reißen lässt, beginnt mit seinen Aufgaben stets von vorn. Doch man kann sich kinderleicht schützen: Benachrichtigungen von E-Mails, SMS, WhatsApp und jene sämtlicher Social-Media-Kanäle werden einfach für ein paar Stunden ausgeschaltet. Diese kleine Geste für große Effizienz lässt sich durchaus kollektiv verordnen. 

4. Selbstorganisation: notieren und klug verwalten

Unternehmer*innen stecken gedanklich rund um die Uhr in ihrem Business. Da fließen frische Ideen, alte werden verworfen, man wird sich neuer Aufgaben bewusst und erlebt Inspirationen. Das alles sollte unbedingt notiert und verwaltet werden, denn es schafft Freiheit im Kopf. Im Sinne von Übersichtlichkeit und Klarheit sollten Termine, Aufgaben und Unausgegorenes separiert in zuverlässigen und intuitiv nutzbaren Tools erfasst werden. Eine gute Wahl sind hier die in der Regel vorinstallierten Apps auf Mobiltelefonen. Eine Cloud-Lösung mit automatischer Synchronisation sorgt für Aktualität auf Notebooks, Tablets und Mobiltelefonen.

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5. Genug muss genügen

Unternehmer*innen sollten sich zuweilen selbst ausbremsen. Spätestens dann, wenn Kundenwünsche längst übererfüllt sind. Nein, hier wird nicht zum unternehmerischen Schlendrian aufgefordert. Dies ist eine Warnung vor einer Falle, die insbesondere für kleine Unternehmen gerne zuschnappt. Denn dort agiert man zuweilen mit ungesundem Perfektionismus. Es werden Akribie und fachlichem Ehrgeiz kaum noch Einhalt geboten. Betriebswirtschaftliche Fakten wie die Produktivität geraten dabei schnell aus dem Sichtfeld. Und wahrscheinlich bedient man längst Ansprüche jenseits aller Budgets und abseits von unternehmerischem Aufwand und Nutzen.  

6. Die Erfolgsliste: Erfolge abrufen

Die meisten Menschen können mühelos ihre beruflichen Irrtümer und Fehltritte abrufen. Dabei gibt es viele Erfolge zu berichten! Und die lohnt es sich aufzuschreiben. Ihre Kunden haben ein Ihnen Dankesschreiben zukommen lassen? Ein Kooperationspartner hat eine Lobeshymne auf die Qualität Ihres Hauses gesungen? Sie waren Sieger bei einer Preisverleihung? Ab auf die Liste damit! Das nächste Motivationstief kommt möglicherweise. Und mit einem Blick auf Erfolge fließen Kräfte, machen sich Stolz, Zuversicht und die Gewissheit breit, dass man unterwegs zu unternehmerischen Zielen ist.

7. Die Kraft des Netzwerkes

Machen wir uns nichts vor: Kleinen Unternehmen mangelt es schon mal an Infrastruktur und Kapazitäten für Großaufträge. Im Zeitalter des Netzwerkens und der Kooperationen, bedeutet dies nicht zwangsläufig ein jähes Ende für komplexe Projekte. Online-Plattformen schaffen Raum für Zusammenarbeit und gemeinsame unternehmerische Lösungen angesichts des Wettbewerbsdrucks „der Großen“. Der Griff nach digitalen Technologien und nach der Hand anderer Unternehmer*innen ist eine kluge Entscheidung für die gemeinsame und individuelle Zukunftsfähigkeit sowie den Ausbau von Marktpositionen. 

Unternehmer*innen sind meist effizienzgetrieben. Doch lohnen sich im Hamsterrad der Aufgaben und Projekte zuweilen ein Innehalten und der Blick in die Erfolgsrezepte Gleichgesinnter. Die Gelegenheit dafür erhalten erfolgreiche Unternehmer*innen in den monatlichen TAB-Boards. Hier sind die handfesten, effizienten Lösungen anderer wertvolle Impulse für den eigenen Feinschliff auf dem Weg in die obere Effizienzklasse.

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