In Verhandlungen durchsetzen: 6 Tipps, wie Sie Ihre Vorteile nutzen

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Christian Koehler Entrepreneur 500x500 1
Seine Geschäftspartner schätzen ihn als belastbaren, innovativen, detailversessenen Macher der immer einen stimmigen Plan und außergewöhnliche Lösungen parat hat.

Sie stehen vor einer wichtigen Verhandlung mit einem/einer Mitarbeiter*in. Oder möchten Sie im Gespräch mit Ihrem Zulieferer die besten Konditionen für Ihr Unternehmen herausholen?

Ihr TAB-Board ist der beste Rahmen, um sich mit erfahrenen Unternehmer*innen über die aktuellen Herausforderungen in Ihrem Unternehmeralltag auszutauschen und wertvolle Vorschläge zu bekommen. Gemeinsam haben wir enormes Wissen darüber, worauf es wirklich ankommt. Als Vorgeschmack haben wir hier sechs Tipps für Sie, wie Sie Verhandlungen zu Ihren Gunsten steuern:

1 | Das große Ganze sehen

Wichtig ist, ob eine Verhandlung – und ihr Ergebnis – nur momentan wichtig ist oder ob sie langfristige Folgen hat. Bei Verhandlungen im Rahmen langfristiger Geschäftsbeziehungen geht es nicht nur darum, dass Sie mit allen Mitteln Ihre eigenen Wünsche durchsetzen, sondern auch um den persönlichen Eindruck, den Sie bei Ihrem Gegenüber hinterlassen.

2 | Den Anker setzen

Machen Sie in einer Verhandlung den ersten Vorschlag und profitiert Sie vom sogenannten „Ankereffekt“. Egal, wie hoch und wie unrealistisch Ihr Vorschlag sein mag, bei Ihrem/Ihrer Verhandlungspartner*in bleibt er unbewusst hängen.

3 | Hoch pokern

Viele Menschen sind zu vorsichtig, wenn sie den ersten Vorschlag machen. Dabei gilt der Grundsatz „Höhere Anfangsangebote führen zu höheren Einigungen“. Oder mit anderen Worten: „Wer wagt, gewinnt!“ Lassen Sie uns im TAB-Boardmeeting (LINK) Ihr absolutes Ideal-Ergebnis und Ihre Strategie besprechen.

4 | Minimalziel festlegen

Das Minimalziel ist der Grundwert, d.h. Ihr unterster akzeptabler Wert. Sie benötigen Ihn als Referenzpunkt, um Ihre aktuelle Position zu bewerten und einen nachteiligen Deal zu verhindern.

5 | Einen Verhandlungsspielraum schaffen

Geben Sie einen Spielraum an anstatt einer endgültigen Zahl. Dadurch nimmt Ihr/e Verhandlungspartner*in einen Gestaltungsspielraum wahr und fühlt sich nicht „überrollt“. Außerdem lässt Spielraum das Angebot realistischer erscheinen und schützt vor extremen Gegenangeboten.

6 | Auf den Vorteil des/der Verhandlungspartner*in konzentrieren

Konzentrieren Sie sich auf den Mehrwert, den Ihr/e Verhandlungspartner*in durch einen Deal hat, anstatt sich auf seine Nachteile zu fokussieren. Wenn Angebote so formuliert werden, dass sie den beidseitigen Mehrwert hervorheben, steigt die Wahrscheinlichkeit eines positiven Abschlusses.